Nuklearmedizin

Nuklearmedizin

Leistungsspektrum

  • komplette Schilddrüsendiagnostik
  • Knochen- und Weichteilszintigraphie
  • Lungenszintigraphie (Ventilation / Perfusion)
  • Myokardszintigraphie
  • Nierenfunktionsdiagnostik
  • spezielle Untersuchungen auf Anfrage, ggf. in SPECT-Technik

alle wichtigen Informationen rund um die Behandlung.

Die Nuklearmedizinische Abteilung wurde 2011 im Rahmen einer Umstrukturierung in neue Räumlichkeiten überführt und dem aktuellen technischen Standard entsprechend ausgerüstet.

Prinzip

Bei nuklearmedizinischen Untersuchungen (Szintigraphien) werden meistens Stoffwechselvorgänge mit Hilfe schwach radioaktiver Substanzen (Nuklide) beurteilt.

Damit die Substanzen in das gewünschte Organ gelangen,
werden sie an geeignete Medikamente gebunden, die wiederum in eine Armvene injiziert werden.

Die Aktivität der Substanzen in den Zielorganen wird durch Detektoren gemessen. Aus den gewonnenen Daten werden dann Bilder errechnet.

Ablauf der Untersuchung

Nach der Einbringung der Nuklide erfolgt die eigentliche Untersuchung in sitzender oder liegender Position. Der Detektor des Aufnahmegerätes (eine Art großes Kamera-objektiv) wird über die Körperoberfläche gehalten.

Die Messungen erfolgen für Sie völlig schmerzfrei.
Nach der Untersuchung sollten Sie je nach Anweisung des Personals viel trinken und die Blase häufig entleeren.

Nebenwirkungen

Die Strahlenbelastung durch die eingeschleusten Nuklide ist sehr gering, die Benutzung öffentlicher oder privater Toiletten z.B. stellt kein Problem dar.
Eine Schwangerschaft muss ausgeschlossen sein. Bei Untersuchung Minderjähriger ist die Einverständniserklärung der Eltern erforderlich.

Aufklärungs-Formular Nuklearmedizin (PDF)

Szintigraphische Verfahren:

Eine Vorbereitung ist nicht notwendig.
Die Schilddrüsenszintigraphie muss häufig mit einer Sonographie kombiniert werden. Bei jüngeren Patienten kann man in Abhängigkeit vom Ultraschallergebnis manchmal auf die Szintigraphie verzichten.

Es wird eine schwach radioaktive Substanz in eine Armvene injiziert. Nach einer Wartezeit von etwa 10 min. nach der Injektion müssen Sie für eine Dauer von 5 min vor einer Detektorkamera Platz nehmen.

Bei eventuell notwendig werdenden Laboruntersuchungen werden wir Ihnen den Befund nicht am gleichen Tag mitteilen, sondern schnellstmöglich nach Eingang der Werte an den behandelnden Arzt schicken.

Sie sollten zur Untersuchung nicht nüchtern erscheinen. Etwa ½-1 Stunde vor dem Untersuchungstermin soll etwa 1 Liter Flüssigkeit getrunken werden. 
Während Sie auf der Untersuchungsliege liegen, wird Ihnen in eine Armvene eine geringe Menge einer schwach radioaktiven Substanz injiziert. Die Messungen erfolgen dann im Anschluss mit der Detektorkamera über ca. 30 Min. Dauer. 

Eine Vorbereitung ist nicht notwendig.
Das injizierte Nuklid benötigt für die Anreicherung im Skelettsystem ca. 2 Stunden. Innerhalb der ersten Stunde sollen Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen und häufig die Blase entleeren. 

Die Messungen werden je nach Fragestellung sofort oder 5 min. nach der Injektion und in jedem Fall 3 Stunden nach der Injektion in liegender Position angefertigt. 

Sie sollten am frühen Morgen vor der Untersuchung nüchtern sein. Bei Terminen am späten Vormittag können Sie zu Hause ein kleines Frühstück einnehmen. Falls Sie Beta-Blocker, Ca-Antagonisten und Nitrate einnehmen, sollten Sie diese am Tage der Untersuchung und am Vortag (nach Rücksprache mit Ihrem Arzt) absetzen. Bitte bringen Sie Ihre Medikamente zur Untersuchung mit! Wir benötigen zur Auswertung der Untersuchung eine Überweisung Ihres behandelnden Arztes mit einer genauen Fragestellung sowie Vorbefunde wie EKG, Belastungs-EKG, Berichte über Herzkatheteruntersuchungen oder Krankenhausaufenthalte.

Zuerst erfolgt ein Belastungs-EKG auf einem Fahrradergometer (bequeme Kleidung).
Bei Erreichen der maximal möglichen Belastung wird das Nuklid in eine Armvene injiziert. Anschließend werden in liegender Position die ersten Messungen mit der Detektorkamera durchgeführt. Es folgt eine Pause zu einem kleinen Frühstück. Es werden abschließend ggf. Spätaufnahmen ohne erneute Belastung angefertigt.

Das Ergebnis der Untersuchung können wir Ihnen nicht gleich mitteilen, da die Auswertung sehr zeitaufwendig ist. Der Befundbericht wird Ihrem behandelnden Arzt schnellstmöglich zugeschickt.